Berkumer Weg: Ein guter Anfang – jetzt richtig durchstarten!
Weitere Schritte für sichere und komfortable Fahrradstraße Berkumer Weg erforderlich
Der ADFC Wachtberg begrüßt die jüngste Installation von versenkbaren Pollern am Berkumer Weg als wichtigen Schritt zur nachhaltigen Sicherung der dort eingerichteten Fahrradstraße.
„Mit den Pollern ist der Durchgangsverkehr für Autos endlich wirksam unterbunden. Das ist ein großer Gewinn für die Sicherheit der Radfahrenden und ein klares Signal für die Verkehrswende vor Ort“, erklärt Andreas Stümer, Sprecher des ADFC Wachtberg.
Auf Antrag der Grünen-Fraktion hat der Wachtberger Gemeinderat am 10. Juli einstimmig beschlossen, den Berkumer Weg beim Rhein-Sieg-Kreis als Fahrradstraße auszuweisen und entsprechend zu markieren. Danach soll die Verwaltung aus Sicht der Verkehrssicherheit und des Komforts für den Radverkehr mit weiteren Gestaltungselementen deutlicher auf die Fahrradstraße hinweisen.
Darüber hinaus sieht der ADFC weiteren Handlungsbedarf, um die Fahrradstraße zu einem Vorzeigeprojekt für sicheren und komfortablen Radverkehr zu machen:
- Sichere Führung des Fußverkehrs: Der Berkumer Weg wird auch als Fußweg und Schulweg zur Hans-Dietrich-Genscher-Schule genutzt. Rad- und Fußverkehr sollten daher optisch klar getrennt werden, um Konflikte zu vermeiden.
- Leitstreifen am Fahrbahnrand zur besseren Orientierung bei Dunkelheit und schlechter Witterung.
- Mehr Aufenthaltsqualität durch eine Sitzbank mit Begrünung im Mittelabschnitt sowie zusätzliche Pflanzungen, die das Landschaftsbild aufwerten und Lebensraum für Insekten und Vögel schaffen.
- Verlängerung der Fahrradstraße mit den Mitteln, die durch den Verzicht auf einige der ursprünglich geplanten Maßnahmen eingespart werden.
„Der Berkumer Weg kann ein zentraler Baustein einer attraktiven Radpendlerroute werden. Mit überschaubaren zusätzlichen Maßnahmen ließe sich hier ein Leuchtturmprojekt für ein fahrradfreundliches Wachtberg schaffen – ein Gewinn für alle, die sicher, klimafreundlich und komfortabel unterwegs sein wollen“, so Jörg Landmann, Verkehrsplaner des ADFC.